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Apfelkracher präsentieren sich in Berlin

 

Sieben Unternehmen aus Mittelsachsen stellen sich kommende Woche bei der Landwirtschaftsmesse Grüne Woche in Berlin vor. Andere verzichten dagegen auf eine erneute Teilnahme.

 

Von Nina Monecke
erschienen am 13.01.2018

 

Mario Rogos demonstriert an seiner mobilen Mosterei im Königshain-Wiederauer Ortsteil Topfseifersdorf wie aus Äpfeln frischer Most hergestellt wird.

Foto: Mario Hösel



Topfseifersdorf/Oederan. Der Duft von frischem Brot und Gebäck wird kommende Woche durch die Berliner Messe ziehen. Dann ist die Bäckerei Möbius aus Oederan zum ersten Mal bei der Grünen Woche dabei - eine internationalen Ernährungs- und Landwirtschaftsmesse. Auf 1700 Quadratmetern stellen sich 35 sächsische Unternehmen und Verbände vor, 7 davon aus Mittelsachsen. "Wir wollen als mittelständisches Unternehmen das deutsche Bäckerhandwerk vertreten", sagt Antje Göbel, Verkaufsleiterin der Bäckerei Möbius. Vor Ort wird in der Sachsenhalle frisch gebacken. Zum Beispiel das Weizenmischbrot "Brot mit Herz", dessen Verkaufserlöse zum Teil an die Kinderarche Sachsen gespendet werden, und ein Dinkelvollkornbrot. Neu im Angebot ist ein umweltfreundlicher Brotbeutel. Dieser besteht aus Baumwolle und ist innen beschichtet. "So bleibt das Brot frisch und der Kunde spart den Verpackungsmüll", sagt Göbel. Gesellschafter Mathias Möbius wurde von einem Projektleiter der Wirtschaftsförderung Sachsen auf die Grüne Woche aufmerksam gemacht.

Mario Rogos aus dem Königshain-Wiederauer Ortsteil Topfseifersdorf bekam den Tipp von einem Landwirt, den er im November bei einer Gastro-Messe in Leipzig traf. "So eine Messe ist eine gute Möglichkeit, um bekannter zu werden", sagt Rogos. Neben naturbelassenem Apfelsaft aus 25 verschiedenen Sorten stellt er in seiner Mosterei "Apfelkracher" auch Weine her - aus Äpfeln, Quitten und Birnen, wie er sagt. Das Obst stammt von einer Streuobstwiese, der zum 1. Januar 2013 das Bio-Zertifikat erteilt wurde.

Regionale Produkte wie diese will der Landfrauenverband um Geschäftsführerin Heike Sparmann unterstützen und auf der Messe bewerben. Kommende Woche ist sie mit drei weiteren Landfrauen vor Ort. Sie werden unter anderem das Kranzbinden aus Naturmaterialien zeigen. "Das kennen doch viele gar nicht mehr", so Sparmann.

Katja Bieber vom Waldhotel Kreuztanne in Sayda sieht bei der Grünen Woche die Chance, neue Besucher ins Erzgebirge zu locken. "Für Menschen aus Berlin und Brandenburg sind wir ein interessantes Reiseziel." Die schätzten die erzgebirgische Landschaft - anders als die Sachsen auch ohne Schnee. Am Gemeinschaftsstand des Tourismusverbandes Erzgebirge teilt sich das Waldhotel den Platz unter anderem mit dem Freiberger Brauhaus. Aus Budget-Gründen habe man sich vor zwei Jahren von der Messe zurückgezogen, sagt Brauhaus-Sprecherin Andrea Berndt. Nun sei man wieder für zwei Tage mit Pils, Bockbier und dem Freiberger "1863" dabei. "Präsentiert werden die Produkte von Braumeister Michael, der sonst durch Freiberg führt", sagt Berndt. An weiteren Messen nehme das Brauhaus nicht teil. "Das ist für uns kein Schwerpunkt", so Berndt.

Auf eine Teilnahme bei der Grünen Woche verzichtet Sabine Lieberwirth von der Bäckerei Lieberwirth in Leubsdorf in diesem Jahr komplett. 2017 hatten sie und ihre Kollegen erstmals ihre bedruckten Kekse dem internationalen Publikum angeboten. "Bei der Grünen Woche wollen die Besucher vor allem umsonst probieren. Dafür ist der Aufwand zu groß." Stattdessen sei ihr Mann auf Fach- und Werbemittelmessen unterwegs.

Ähnlich sieht das Olaf Fetzer, zuständig für das Marketing beim Brauhaus Hartmannsdorf, das ebenfalls im vergangenen Jahr bei der Grünen Woche vertreten war. "Unser strategischer Fokus liegt darauf, neue Partner aus der Gastronomie zu gewinnen." In diesem Jahr fiel die Wahl daher statt auf die Grüne Woche auf eine Fachmesse in Stuttgart. "Beides hätte wir nicht geschafft", so Fetzer.

Aus Mittelsachsen sind zum wiederholten Mal die Burgstädter Kaffeerösterei von Maik Reinhardt und die Fleischerei Richter aus Oederan dabei. Richter sorgt außerdem für das Catering der sächsischen Aussteller.

 

Quelle: 

https://www.freiepresse.de/LOKALES/MITTELSACHSEN/ROCHLITZ/Apfelkracher-praesentieren-sich-in-Berlin-artikel10102379.php#

Saft für den „Apfelbaum“

 

Die große Gruppe aus dem Kiga Döhlen schaut beim Herstellen von Apfelsaft zu.

 

Döhlen/Topfseifersdorf. Der Apfelsaft kommt nicht nur aus dem Tetrapack, sondern den kann man auch selbst herstellen. Davon konnten sich die 20 Mädchen und Jungen der großen Gruppe des Evangelischen Kindergartens „Apfelbaum“ Döhlen selbst überzeugen, als sie bei der mobilen Mosterei in Topfseifersdorf die Herstellung verfolgten. Das Fazit der ersten Kostprobe: „Der Saft schmeckt super lecker!“ Den gibt es nun öfter als Apfelschorle neben Tee und anderen Getränken.

Zwei Tonnen Äpfel hatten die Kinder, unterstützt von Eltern, angeliefert. Die ergaben zirka 1300 Liter Saft – abgefüllt in Fünf-Liter-Kartons. 400 Liter wollen sich die Kinder schmecken lassen, der Rest soll verkauft werden. Das Geld kommt somit den Kindern zugute, sagt Kindergartenleiterin Susann Steinbach-Gruttke.

Die Apfelschwemme in diesem Jahr und der Name der Einrichtung „Apfelbaum“ sind die Gründe für die spontane Idee, Äpfel zu sammeln und verarbeiten zu lassen. „Diese Aktion war der Höhepunkt in unserem Projekt Erntedank“, sagt die Leiterin. Die Aktion könnte im nächsten Jahr auf den Hort der Evangelischen Grundschule Seelitz ausgeweitet werden. Vorausgesetzt es gibt wieder eine reiche Apfelernte. Die Unterstützung seitens der Eltern dürfte den Kindern gewiss sein.

 
erschienen am 15.10.2014 ( Von Christine Hirschfelder )

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Topfseifersdorfer lassen die Äpfel krachen

 

Auf ihrem Grundstück, das Mario Rogos und Peter Rupf zu einem Ökohof ausbauen, ist jetzt eine Mosterei zu finden, die bei größerem Bedarf auch zu den Kunden kommt.
Fotograf Mario Hösel
Topfseifersdorf. Die beiden Topfseifersdorfer Mario Rogos und Peter Rupf sind ihrem Plan, aus ihrem Grundstück einen Ökohof zu machen, einen Schritt näher gekommen. Sie haben eine mobile Mosterei angeschafft. „Wir haben selbst unser Obst erst weggeschafft zum Mosten, dann selbst mit einer Maschine den Saft hergestellt. Die ist leider kaputt gegangen. Mit der jetzigen Anschaffung wollen wir nicht nur für den Eigenbedarf mosten, sondern den Leuten in der Region die Möglichkeit geben, ihr Obst zu uns zu bringen“, sagt Rogos.

 

Pflege von Obstwiesen

 

„Sie können zuschauen, wie aus ihren Äpfeln und Birnen leckerer Saft wird. Vor allem für Kinder ist das sicher sehr interessant. Und gesund ist das Getränk obendrein“, sagt Rogos. Die Mosterei ist dabei keine feste Installation, sondern auf Rädern. So kann sie bei größeren Mengen – etwa ab drei Tonnen – auch auf Tour gehen. Mit der Möglichkeit, Saft vom eigenen Obst zu erhalten, wollen die beiden Männer auch dazu animieren, sich wieder mehr um eigene Obstwiesen zu kümmern beziehungsweise welche anzulegen oder zu erwerben. So wie das Rogos und Rupf tun. So haben sie zum Beispiel vor drei Jahren ein anderthalb Hektar großes Feld erworben, auf dem sie 200 alte Obstbaumsorten angepflanzt haben, überwiegend Äpfel- und Birnenbäume. Hinzu kamen über 3000 Sträucher, unter anderem Schlehe, Wildbirne, Kornelkirsche und Sanddorn. „All diese Früchte kann man nicht nur zu Saft oder Marmelade weiterverarbeiten, vielmehr sind die Hecken vor allem für eine gesunde Natur gedacht, zum Schutz des anliegenden Feldes und dass sich Tiere wieder ansiedeln können“, erklärt Rogos, der zusammen mit Rupf im vergangenen Jahr eine weitere Streuobstwiese gepachtet hat.

 

Neuer Boden wird verlegt

 

Als die Männer vor acht Jahren das alte Haus in Topfseifersdorf erwarben, taten sie das schon mit der Einrichtung eines Ökohofes und einem kleinen Verkauf im Erdgeschoss im Kopf. Dazu war zunächst das total verwilderte Grundstück in Ordnung zu bringen. Der Grundstein für den kleinen Laden, in dem sie Produkte wie Saft oder Eier von den Tieren des Hofes, aber auch einen kleinen Imbiss für Wanderer, Radfahrer oder Bauarbeiter anbieten wollen, war schon gelegt: In Form eines neuen Fußbodens. Aber das Hochwasser machte einen Strich durch die Rechnung: „Wir mussten den kompletten Boden, weil er überschwemmt war, wieder rausreißen. Auch Geräte wie Gefrierschrank und Geschirrspüler haben wir eingebüßt“, sagen sie. Dass ihnen Wasser diesbezüglich nichts mehr anhaben kann, versuchen sie mit einer besonderen Konstruktion des neuen Bodens, der bereits in einem Erdgeschossraum wieder verlegt ist, zu erreichen. „Der Boden liegt hohl, sodass Wasser unter ihm abfließen und in einem Pumpensumpf im zweiten Zimmer aufgefangen und herausgepumpt werden kann“, erklärt Rogos, der zudem die Balken mehrfach eingeölt hat, sodass sie wasserabweisend sind.

 

Laden-Eröffnung nächstes Jahr

 

Eigentlich sollte der Laden dieses Jahr eröffnen. Dafür, dass die Kunden oder Besucher einen Imbiss auch im Freien genießen können, haben die beiden im Garten bereits eine Terrasse angelegt, die dann mit Sitzmöglichkeiten bestückt werden soll. „Aber den Boden bekommen wir nicht mehr fertig, die Eröffnung ist deshalb für kommendes Jahr geplant.“ Außerdem sei jetzt Hochsaison für die Mosterei, „und die wollen wir gern gut zum Laufen bringen“.

 

erschienen am 03.09.2014 ( Von Babette Philipp )

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